Themenblock II: Werkzeuge für persönliches Lern- und Wissensmanagement

Aufgabe 1: Meine persönliche Wissensbilanz

Zum Einstieg in das Thema habe ich mir diese Seite angeschaut. Es hat mir sofort Spaß gemacht die Liste durchzugehen und zu sortieren welche Dienste ich nutze, welche ich kenne und von welchen ich noch nie gehört habe. Meine Bilanz: 25 von 100 Werkzeugen sind mir zumindest nicht fremd. Das ist ja schon mal was! Acht der zehn ersten Plätze nutze ich sogar aktuell und regelmäßig. Wenn ich mir in dem Bezug meine PLE noch einmal anschaue, fällt mir auf, dass mir in dieser 100ter- Liste jedoch noch einige Werkzeuge fehlen: Das Literaturverwaltungsprogramm Citavi zum Beispiel oder zusätzlich fällt mir da gerade noch SPSS und MaxQDA ein. Ist das nicht auch ein Werkzeug zum Wissensmanagement? Und ist nicht sogar meine To-Do-Liste, die ich mir auf den Desktop gelegt habe ein Tool?

Zusätzlich habe ich den Text „Potenziale und Schwächen durch eine persönliche Wissensbilanz erkennen“ von Gabriele Vollmar und Christian Keller überflogen. Um mir einen weiteren Überblick zu verschaffen griff ich auf die Zusammenfassung von Henry Schmids Blog zurück. Gehört doch auch zum Wissensmanagement, wenn man aus Zeitgründen auf kleine Tricks zurückgreift, oder? Natürlich muss man sich sicher sein, dass die Qualität stimmt ;-)! Mir gefällt diese vierstufige „Anleitung“ zur persönlichen Wissensbilanz sehr gut. Ich will mich daran orientieren, mir ist jedoch klar, dass ich sie wohl nicht erschöpfend darstellen kann – zu viele Dinge spielen mit hinein, die ich im Moment vielleicht gar nicht bewusst in Gedanken habe. Und zu detailliert möchte ich auch nicht werden: Ich möchte hier niemanden langweilen und ich hoffe die Stichpunkte sind grundsätzlich selbsterklärend.

Meine persönliche Wissensbilanz

Mein Fazit zur Anfertigung einer Wissensbilanz: Am wichtigsten ist dabei wohl das Nachdenken, der Prozess bis das Ergebnis entsteht. Mir sind jetzt die Rahmenbedingungen für meinen aktuellen Wissensbestand viel bewusster: So kann ich stolz sein auf das, was sich da bereits an Wissen angehäuft hat und gezielter daran arbeiten meine Vision, oder wenigstens die Zwischenziele zu erreichen….

Nach geschlagenen fünf Stunden Beschäftigung mit sooc13 ist es für heute Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen. Zuallererst bin ich froh diesen Kurs gewählt zu haben, da ich auf eine ganz neue Weise Informationen bekomme und das Gefühl habe eine ganz neue Art des Lernens zu erkunden. Manchmal bin ich jedoch auch erschlagen von all den Informationen, all den neuen Infos, Texten, Videos etc. die sich auf jeder relevanten Website oder den Blogs oft immer wieder, bis ins Endlose weiter verlinken. Ich weiß, es ist nicht die Anforderung des Kurses alles zu beachten und es ist auch eine Kompetenz für sich selbst zu entscheiden wo Schluss ist. Ich fühle mich dennoch hin und wieder überlastet, habe Angst nicht mehr mitzubekommen und lese oft so viele Beiträge, dass mir die Lust am kommentieren vergeht. Aber das ist für mich vielleicht einfach die Schattenseite des sonst sehr großen Lerneffektes. Für die nächste Zeit nehme ich mir vor neue, von anderen Teilnehmern vorgeschlagene Tools anzuschauen und auszuprobieren. Aber nicht mehr als zwei oder drei. Achso, mit twitter bin ich übrigens immer noch nicht warm geworden! 😉 Gute Nacht!

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Themenblock II: Werkzeuge für persönliches Lern- und Wissensmanagement

  1. Liebe Anna,
    Kommentar nach einer Woche: Naja, besser spät als nie. Ich finde es super, wie Du Dich selbst, das Kursformat, Deine Fortschritte und letztlich Dein Lernen reflektierst. Das macht wirklich Spaß so etwas zu lesen.
    Die Informationen und Materialien sind wirklich umfangreich, auch uns fällt es furchtbar schwer, alles zu beachten, zu lesen und zu kommentieren. Wir wissen auch, dass das nicht der Anspruch sein kann, dass jeder Teilnehmende einen Kommentar bekommt, dennoch wissen wir natürlich, dass es eine schönes, wertschätzendes Gefühl ist, wenn jemand auf einen Post antwortet.
    Als kleinen Tipp: In den Wochenzusammenfassungen auf dem Kursblog versuchen wir die relevantesten, schönsten oder auch originellsten Blogposts zusammenzutragen und zu verlinken. Vielleicht kann das eine Strategie sein, das Zeitmanagement im SOOC ein wenig effizienter zu gestalten.
    Noch einige inhaltliche Anmerkungen zu Deinem Post: MAXQDA und SPSS sind zwar Werkzeuge, die auch kollaborativ genutzt werden können, sind aber nicht Social-Media im eigentlichen Sinne und daher auch bei den 100 Tools nicht aufgelistet.
    Das Zurückgreifen auf die Posts anderer TeilnehmerInnen sollte kein Trick, sondern Praxis im SOOC sein. Denn gerade auch im Diskurs entsteht neues Wissen bzw, werden Fehler ausgeräumt. Wenn Du also beispielsweise Lob und Kritik an Henry Schmids Beitrag heranschreibst oder neue Fragen aufwirfst, generierst Du wieder neue Informationen für die anderen User (Konnektivismus eben ;-)). Das ist der Unterschied zu einer Hausarbeit: Dort ist es wichtig, die Originalliteratur zu zitieren und alle Aussagen einwandfrei zu belegen. Im SOOC geht es eher um den Prozess der Informationsaneignung, um den Diskurs über die Information.
    BTW: Ich habe auch nur die Zusammenfassung von Henry gelesen und nicht den Text, aber pssssst 😉
    Viele Grüße,
    Andrea

  2. Pingback: Themenblock II: Werkzeuge für persönliches Lern – anna im sooc 2013 | wisnet

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