Monatsarchiv: Juli 2013

Themenblock IV: Bewerbung mit sozialen Medien

Bei dem Thema des veränderten Bewerbungsprocedes durch Social Media, musste ich sofort an xing.de denken. Für mich sieht so die Bewerbung der Zukunft aus. In einem Portal sind Arbeitssuchende, aber auch Arbeitende und Mitarbeiter-Suchende angemeldet. Die einen geben an, welche Art von Arbeitsplatz sie sich vorstellen, die anderen geben an welche Mitarbeiter sie suchen. Durch die Verknüpfung innerhalb des Portals können so ohne Umwege Profile abgeglichen und potenzielle Mitarbeitende oder potenzielle Arbeitgeber kontaktiert werden. Im Moment sehen Profile bei xing.de etwa so aus:

Präsentation1

Nutzt man die Premiumversion (nicht kostenlos!) kann man auch noch Referenzen hochladen. An sich finde ich den Aufbau wirklich klasse: Alle Profile haben den gleichen Aufbau und können gut miteinander verglichen werden. Für die persönliche Note ist es denkbar noch eigene Präsentationen, Texte, Photos, Zeugnisse etc. hochzuladen. Hierbei wäre es wichtig auch die Datenschutzbestimmungen zu ändern, z.B. einige Teile (Zeugnisse, Referenzen…) erst auf Nachfrage freizuschalten. Insgesamt kann so eine gute Dynamik entstehen, Bewerbende müssen sich nicht mehr total verausgaben um sich zu bewerben, Firmen können sich gezielt über Profile potenzielle Arbeiter suchen, aber auch durch Ausschreibungen Menschen motivieren sich bei ihnen zu bewerben.

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Themenblock IV: Szenarien für das Lernen der Zukunft

Fragestellung: Welchen Einfluss hat Lernen 2.0 auf soziale Beziehungen der Zukunft?

Relevante Faktoren:

– Anzahl persönlicher Begegnungen mit anderen Menschen (Peers, Studierende, Schüler und Schülerinnen, Lehrende, Mitarbeitende…

–  Zeitkapazität für Lernen am Computer & Präsenzlernen

–  Soft-Skill-Kompetenzen der Menschen (Kommunikationsfähigkeit, sozialer Umgang…

Faktorentabelle

Szenariotrichter

Extrem positives Szenario: Die beste positive Entwicklung durch Lernen 2.0 wäre, bezogen auf die Quantität und Qualität sozialer Beziehungen, die starke Vermehrung sozialer Beziehungen und die Bereicherung der Beziehungen durch das Lernen mit Social Media etc. Persönliche Begegnungen mit Menschen würden zunehmen, da durch das Lernen 2.0 Zeit gespart wird, die wiederum in soziale Beziehungen investiert werden könnte.  Durch die höhere Anzahl an persönlichen Begegnungen könnten Soft-Skills öfter erprobt und erweitert werden. Durch die gemeinsame Arbeit und das gemeinsame Lernen in der digitalen Welt entstehen neue soziale Beziehungen, die auch im privaten, persönlichen Bereich zu Freundschaften führen. Die verbesserten Soft-Skills führen durch erhöhte soziale Kompetenzen wiederum zu noch mehr persönlichen Begegnungen, die zu beruflichen und privaten Bekannten oder sogar Freunden werden.

Extrem negatives Szenario: Die schlechteste Entwicklung durch das Lernen 2.0 wäre, bezogen auf die Quantität und Qualität sozialer Beziehungen, der vollständige Verlust sozialer Beziehungen. Persönliche Begegnungen mit Menschen würden komplett vernachlässigt werden, da sich Lernende nur noch in der digitalen Welt aufhalten und bestehende Beziehungen in den Hintergrund rücken.  Durch diesen Rückzug verkümmern Soft-Skills, was wiederum die Kontaktaufnahme zu Menschen in der Umgebung erschwert. Zeit wird nur noch vor dem Bildschirm verbracht, Präsenzveranstaltungen würden abgeschafft und die Möglichkeit soziale Kontakte aufzubauen somit minimiert.

Trendszenario: Am realistischsten erscheint die stetige Etablierung des Lernen 2.0 – dennoch werden Präsenzveranstaltungen wohl fortbestehen. Menschen werden ständig die Möglichkeit haben sich über Methoden des Lernen 2.0 fortzubilden – einige werden diese Angebote stärker nutzen als andere. Die Anzahl persönlicher Begegnungen wird sich wohl eher verkleinern, da Uni-/Schul-/Weiterbildungskurse im digitalen Raum stattfinden werden und damit Räume sozialer Treffpunkte wegfallen. Menschen werde einerseits Zeit sparen, da sie Wege zu Uni-/Schule-/Weiterbildungsstätten sparen können, andererseits werden sie durch die unzähligen Möglichkeiten im Netz viel Zeit in Lernen & „Zeit vertrödeln“ investieren. Der Erwerb von Soft-Skills wird leicht zurückgehen, da sie nicht mehr ständig in direkten, persönlichen Begegnungen angewandt werden müssen.

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Themenblock IV: Mein Studien-/Arbeitsalltag 2.0 vor und nach dem Sooc13

Ich versuche nun noch einmal eine abschließende Bilanz zu ziehen, denn kleine Lernreflexionen habe ich bereits in fast jeden einzelnen Themenblock eingebaut.

Zugegeben, ich stand dem Sooc anfangs leicht kritisch gegenüber. Die Rahmenbedingungen des Onlinekurses waren für mich jedoch sehr passend, das Thema interessierte mich so mittelmäßig und so traf ich die Entscheidung FÜR diesen Kurs. Und da ich kein Mensch für halbe Sachen bin, stürzte ich mich auch gleich mit hinein. Schon im ersten Themenblock war ich sehr angetan von der Art der vorgeschlagenen Aufgaben und fand durch deren Bearbeitung auch meinen idealen Weg durch den Sooc. Die Aufgaben zeigten mir die Bandbreite des Web 2.0 und leiteten mich zielführend durch die Themenblöcke. Ich muss zugeben, ich brauchte diese Aufgabenstellungen auch um mich zu disziplinieren und mir die Zeit und Energie für das Eintauchen in die Thematiken zu nehmen. Andere Teilnehmende wählten vielleicht weniger strukturierte Wege, verfassten Impulsbeiträge etc., für mich war die Aufgabenbearbeitung der Schlüssel zum Wissenserwerb.

Mein Alltag hat sich durch den Kurs schon ein wenig verändert. Durch den Kurs habe ich neue Tools kennengelernt, die ich teilweise ausprobiert habe. Einige habe ich davor schon benutzt, hinzugekommen sind adobe connect, Prezi und Evernote – Programme die ich nun auch im Alltag verwende. Die Nutzung von Twitter betrachte ich als Experiment: Ich habe für mich entschieden, dass ich es nicht nutzen möchte, habe aber durch die Anmeldung und kurzzeitige Nutzung Wissen gewonnen und kann bei dem Thema jetzt wenigstens mitreden.

Besonders fasziniert hat mich die Arbeit mit Blogs. Ich habe ein anderes Bild auf diese Medien bekommen und muss auch sagen, dass ich ein bisschen stolz auf mein Portfolio bin: Mit meinem Beitrag zum Thema „Sollten Lehrer und Schüler auf facebook befreundet sein?“ habe ich eine Diskussion angeregt, die mich mit jedem Kommentar dazu brachte das Thema noch tiefer zu beleuchten. Und ich fand es besonders spannend, dass sich so verschiedene Menschen dazu äußerten: Ein Lehrer, ein Dozent, eine Lehramtsstudentin und ein Kommentar war scheinbar sogar von einem Nicht-Deutsch-Muttersprachler – Auf jeden Fall ein riesen Vorteil von einem Onlinekurs und Blog so viele Disziplinen unter einen Hut zu bekommen.

Insgesamt wurde ich durch den Sooc sensibilisiert für die Themen der Medienpädagogik, für Vorteile und Nachteile von Social Media und Rechte und Pflichten im Netz. Ich achte im Alltag nun vielmehr auf diese Themen und stehe den Themen offener gegenüber.

Aber ich bin während des Kurses auch an meine Grenzen gestoßen: Bei den Livesessions (die meist nach einem Arbeitstag stattfanden) hatte ich Probleme mich zu konzentrieren und ich werde wohl nie eine große persönliche Blogschreiberin werden. Ich habe zwar tatsächlich überlegt meine aktuelle Hausarbeit online zu stellen, habe aber wohl nie Ambitionen Privates im Netz zu teilen. In dem Kurs fand ich es aber einen spannenden Rahmen: Irgendwie musste man schreiben und so brauchte ich mich nicht mit der Frage auseinandersetzen: Interessiert das überhaupt jemanden? 😉

Ich ziehe in jedem Fall eine positive Bilanz, bin auch ein bisschen traurig, dass es so schnell vorbei ist (naja, ein bisschen was kommt ja noch…) und würde mich über eine Fortsetzung freuen. Großes Lob an die Gastgeberinnen und Danke für die gute Betreuung!

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Wie passend: Karikatur zum Themenblock III

titel-4.jpg (450×370).

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Juli 4, 2013 · 8:04 am