Themenblock IV: Mein Studien-/Arbeitsalltag 2.0 vor und nach dem Sooc13

Ich versuche nun noch einmal eine abschließende Bilanz zu ziehen, denn kleine Lernreflexionen habe ich bereits in fast jeden einzelnen Themenblock eingebaut.

Zugegeben, ich stand dem Sooc anfangs leicht kritisch gegenüber. Die Rahmenbedingungen des Onlinekurses waren für mich jedoch sehr passend, das Thema interessierte mich so mittelmäßig und so traf ich die Entscheidung FÜR diesen Kurs. Und da ich kein Mensch für halbe Sachen bin, stürzte ich mich auch gleich mit hinein. Schon im ersten Themenblock war ich sehr angetan von der Art der vorgeschlagenen Aufgaben und fand durch deren Bearbeitung auch meinen idealen Weg durch den Sooc. Die Aufgaben zeigten mir die Bandbreite des Web 2.0 und leiteten mich zielführend durch die Themenblöcke. Ich muss zugeben, ich brauchte diese Aufgabenstellungen auch um mich zu disziplinieren und mir die Zeit und Energie für das Eintauchen in die Thematiken zu nehmen. Andere Teilnehmende wählten vielleicht weniger strukturierte Wege, verfassten Impulsbeiträge etc., für mich war die Aufgabenbearbeitung der Schlüssel zum Wissenserwerb.

Mein Alltag hat sich durch den Kurs schon ein wenig verändert. Durch den Kurs habe ich neue Tools kennengelernt, die ich teilweise ausprobiert habe. Einige habe ich davor schon benutzt, hinzugekommen sind adobe connect, Prezi und Evernote – Programme die ich nun auch im Alltag verwende. Die Nutzung von Twitter betrachte ich als Experiment: Ich habe für mich entschieden, dass ich es nicht nutzen möchte, habe aber durch die Anmeldung und kurzzeitige Nutzung Wissen gewonnen und kann bei dem Thema jetzt wenigstens mitreden.

Besonders fasziniert hat mich die Arbeit mit Blogs. Ich habe ein anderes Bild auf diese Medien bekommen und muss auch sagen, dass ich ein bisschen stolz auf mein Portfolio bin: Mit meinem Beitrag zum Thema „Sollten Lehrer und Schüler auf facebook befreundet sein?“ habe ich eine Diskussion angeregt, die mich mit jedem Kommentar dazu brachte das Thema noch tiefer zu beleuchten. Und ich fand es besonders spannend, dass sich so verschiedene Menschen dazu äußerten: Ein Lehrer, ein Dozent, eine Lehramtsstudentin und ein Kommentar war scheinbar sogar von einem Nicht-Deutsch-Muttersprachler – Auf jeden Fall ein riesen Vorteil von einem Onlinekurs und Blog so viele Disziplinen unter einen Hut zu bekommen.

Insgesamt wurde ich durch den Sooc sensibilisiert für die Themen der Medienpädagogik, für Vorteile und Nachteile von Social Media und Rechte und Pflichten im Netz. Ich achte im Alltag nun vielmehr auf diese Themen und stehe den Themen offener gegenüber.

Aber ich bin während des Kurses auch an meine Grenzen gestoßen: Bei den Livesessions (die meist nach einem Arbeitstag stattfanden) hatte ich Probleme mich zu konzentrieren und ich werde wohl nie eine große persönliche Blogschreiberin werden. Ich habe zwar tatsächlich überlegt meine aktuelle Hausarbeit online zu stellen, habe aber wohl nie Ambitionen Privates im Netz zu teilen. In dem Kurs fand ich es aber einen spannenden Rahmen: Irgendwie musste man schreiben und so brauchte ich mich nicht mit der Frage auseinandersetzen: Interessiert das überhaupt jemanden? 😉

Ich ziehe in jedem Fall eine positive Bilanz, bin auch ein bisschen traurig, dass es so schnell vorbei ist (naja, ein bisschen was kommt ja noch…) und würde mich über eine Fortsetzung freuen. Großes Lob an die Gastgeberinnen und Danke für die gute Betreuung!

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