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Themenblock IV: Bewerbung mit sozialen Medien

Bei dem Thema des veränderten Bewerbungsprocedes durch Social Media, musste ich sofort an xing.de denken. Für mich sieht so die Bewerbung der Zukunft aus. In einem Portal sind Arbeitssuchende, aber auch Arbeitende und Mitarbeiter-Suchende angemeldet. Die einen geben an, welche Art von Arbeitsplatz sie sich vorstellen, die anderen geben an welche Mitarbeiter sie suchen. Durch die Verknüpfung innerhalb des Portals können so ohne Umwege Profile abgeglichen und potenzielle Mitarbeitende oder potenzielle Arbeitgeber kontaktiert werden. Im Moment sehen Profile bei xing.de etwa so aus:

Präsentation1

Nutzt man die Premiumversion (nicht kostenlos!) kann man auch noch Referenzen hochladen. An sich finde ich den Aufbau wirklich klasse: Alle Profile haben den gleichen Aufbau und können gut miteinander verglichen werden. Für die persönliche Note ist es denkbar noch eigene Präsentationen, Texte, Photos, Zeugnisse etc. hochzuladen. Hierbei wäre es wichtig auch die Datenschutzbestimmungen zu ändern, z.B. einige Teile (Zeugnisse, Referenzen…) erst auf Nachfrage freizuschalten. Insgesamt kann so eine gute Dynamik entstehen, Bewerbende müssen sich nicht mehr total verausgaben um sich zu bewerben, Firmen können sich gezielt über Profile potenzielle Arbeiter suchen, aber auch durch Ausschreibungen Menschen motivieren sich bei ihnen zu bewerben.

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Themenblock IV: Szenarien für das Lernen der Zukunft

Fragestellung: Welchen Einfluss hat Lernen 2.0 auf soziale Beziehungen der Zukunft?

Relevante Faktoren:

– Anzahl persönlicher Begegnungen mit anderen Menschen (Peers, Studierende, Schüler und Schülerinnen, Lehrende, Mitarbeitende…

–  Zeitkapazität für Lernen am Computer & Präsenzlernen

–  Soft-Skill-Kompetenzen der Menschen (Kommunikationsfähigkeit, sozialer Umgang…

Faktorentabelle

Szenariotrichter

Extrem positives Szenario: Die beste positive Entwicklung durch Lernen 2.0 wäre, bezogen auf die Quantität und Qualität sozialer Beziehungen, die starke Vermehrung sozialer Beziehungen und die Bereicherung der Beziehungen durch das Lernen mit Social Media etc. Persönliche Begegnungen mit Menschen würden zunehmen, da durch das Lernen 2.0 Zeit gespart wird, die wiederum in soziale Beziehungen investiert werden könnte.  Durch die höhere Anzahl an persönlichen Begegnungen könnten Soft-Skills öfter erprobt und erweitert werden. Durch die gemeinsame Arbeit und das gemeinsame Lernen in der digitalen Welt entstehen neue soziale Beziehungen, die auch im privaten, persönlichen Bereich zu Freundschaften führen. Die verbesserten Soft-Skills führen durch erhöhte soziale Kompetenzen wiederum zu noch mehr persönlichen Begegnungen, die zu beruflichen und privaten Bekannten oder sogar Freunden werden.

Extrem negatives Szenario: Die schlechteste Entwicklung durch das Lernen 2.0 wäre, bezogen auf die Quantität und Qualität sozialer Beziehungen, der vollständige Verlust sozialer Beziehungen. Persönliche Begegnungen mit Menschen würden komplett vernachlässigt werden, da sich Lernende nur noch in der digitalen Welt aufhalten und bestehende Beziehungen in den Hintergrund rücken.  Durch diesen Rückzug verkümmern Soft-Skills, was wiederum die Kontaktaufnahme zu Menschen in der Umgebung erschwert. Zeit wird nur noch vor dem Bildschirm verbracht, Präsenzveranstaltungen würden abgeschafft und die Möglichkeit soziale Kontakte aufzubauen somit minimiert.

Trendszenario: Am realistischsten erscheint die stetige Etablierung des Lernen 2.0 – dennoch werden Präsenzveranstaltungen wohl fortbestehen. Menschen werden ständig die Möglichkeit haben sich über Methoden des Lernen 2.0 fortzubilden – einige werden diese Angebote stärker nutzen als andere. Die Anzahl persönlicher Begegnungen wird sich wohl eher verkleinern, da Uni-/Schul-/Weiterbildungskurse im digitalen Raum stattfinden werden und damit Räume sozialer Treffpunkte wegfallen. Menschen werde einerseits Zeit sparen, da sie Wege zu Uni-/Schule-/Weiterbildungsstätten sparen können, andererseits werden sie durch die unzähligen Möglichkeiten im Netz viel Zeit in Lernen & „Zeit vertrödeln“ investieren. Der Erwerb von Soft-Skills wird leicht zurückgehen, da sie nicht mehr ständig in direkten, persönlichen Begegnungen angewandt werden müssen.

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Themenblock III: Voraussetzungen und Rahmenbedingungen – rechtlich, politisch, persönlich

Aufgabe 1: Was macht das Internet mit mir? Was ich schon immer wissen wollte…

Die Live-Session mit Jöran Muuß-Merholz heute fand ich sehr informativ und erfrischend. Mich haben ja besonders diese Fragen interessiert:

  • Wie sehen realistische Strafen aus, wenn man auf einem privaten Blog fremde Bilder, Texte nutzt und „erwischt“ wird?
  • Ab welchem Alter sollte man Ihrer Meinung nach beginnen Kinder an den Umgang mit dem Internet heranzuführen?

Diese Fragen wurden für mich auch befriedigend beantwortet…nachzulesen in Kurzform ist die Sitzung noch einmal hier, komplett zu sehen und zu hören hier! Es lohnt sich für alle, die sich für Medienpädagogik interessieren!!!

 

Aufgabe 2: SOOC meets COER – Die SchnOERzeljagd 2.0

Eine tolle Aufgabe! Und wahnsinn, was es für „learningApps“ gibt. Das Rätsellösen macht mir solchen Spaß, dass ich lieber damit weitermache, als selbst eine Jagd zu entwerfen! 😉

Aufgabe 3: Wie sehen Sie das?

Ausgangslage zur Diskussion ist dieser Artikel.

Schon während des Lesens des Artikels konnte ich mir eine sehr klare Meinung zu dieser Thematik bilden – Ich war fast schon schockiert über die beschriebenen Facebookbeziehungen zwischen Schülern und Lehrern. Davon hatte ich zuvor noch nie etwas gehört und es wäre mir auch im Traum nicht eingefallen! Ich bin ganz strikt gegen einen solchen Kontakt in sozialen Netzwerken zwischen Schülern und Lehrern.

Ich bin der Meinung, dass sich die Lehrkräfte durch solche Kommunikation mit den Schülern ihre Arbeit schwerer machen. Die Kinder erzählen ihren Lehrern über ihre persönlichen Probleme, sie tauschen sich über Gedichte aus oder  die Kinder bitten um Aufschub der Hausaufgaben – All das passiert, weil die Kontaktaufnahme über Facebook sehr niedrigschwellig ist: Eine Nachricht an den Lehrer ist schneller verfasst, als ihn in der Schule persönlich anzusprechen.

Zuallererst hat der Lehrer aber einen Bildungsauftrag, er ist kein Sozialpädagoge. Diese Trennung finde ich enorm wichtig. Natürlich muss sich der Lehrer auch auf seine Schüler einlassen, aber wie soll er seine Schüler noch objektiv bewerten, wenn er all die persönlichen Probleme kennt? Wie kann er alle Schüler gleichermaßen behandeln, wenn er mit einigen von ihnen engeren Kontakt über persönliche Nachrichten hat? Außerdem spielt auch der Zeitfaktor eine Rolle: Beklagen sich Lehrer nicht häufig über Überforderung? – Wie sollen sie dann noch diese Flut an täglichen Schüleranfragen beantworten?

Ich denke die Kommunikation zwischen Schülern und ihren Lehrern sollte ausschließlich im Lernraum der Schule stattfinden (Ausnahmen sind Notfalltelefonate, Ausflüge, im Notfall E-Mails (empfinde ich höherschwelliger als Facebook!)). Hier können Gespräche zwischen Lehrern und Klassen stattfinden, in Einzelfällen auch Vieraugengespräche zwischen Lehrern und Schülern – die professionelle Distanz kann in diesem Rahmen gewahrt werden. Die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern ist somit transparent und nachvollziehbar. Das Beispiel des, aufgrund einer persönlichen Nachricht suspendierten, Lehrers aus Passau, zeigt die Gefahren solch persönlicher Nachrichten: Die Schüler können durch die Niedrigschwelligkeit der Kommunikationssituation Vieles preisgeben und fragen, der Lehrer muss in jeder Situation pädagogisch professionell und am besten fehlerlos antworten – die geschriebene Nachricht könnte ja sogar auch noch anderen gezeigt werden! Dies ist in meinen Augen eine ständige Gradwanderung, der sich kein Lehrer freiwillig aussetzen sollte.

Außerdem sollten Lehrer sich auch aus dem Privatleben ihrer Schüler weitestgehend zurückhalten – Sie müssen nicht wissen wer mit wem und wer wann was gemacht hat. Diese Intimsphäre sollte den Kindern bewahrt bleiben und die Lehrer sollten froh über ihre Unwissenheit sein: „Was der Lehrer nicht weiß, macht ihn nicht heiß!“. 😉

Ich schreibe gerade eine Seminararbeit über das Duzen und Siezen in der Pädagogik und komme auch bei diesem Thema zu dem Schluß: Distanz muss sein! Sei es durch die Wahl der Anrede oder die Wahl der Kommunikationsmittel.

Tools wie iversity oder moodle auch für die Unterrichtsgestaltung zu nutzen, fände ich jedoch sinnvoll. Hier kann der Lehrer gleichzeitig mit der gesamten Klasse kommunizieren.

Aufgabe 4: Ein Gedankenexperiment…

…Zum Thema der Blogparade. Zunächst denke ich, dass es ein heilloses Durcheinander gäbe, wenn alle WissenschaftlerInnen bloggen würden. Ich denke, es wäre eine Masse an Informationen, die jeweils nur schwierig auf ihre wissenschaftlichen Gütekriterien geprüft werden könnten. Schließlich kann ja jeder bloggen was er will, da noch nachzuvollziehen wer der Erste war und wer was von wem geklaut hat….Puuuh. Das stell ich mir chaotisch vor.

Außerdem fände ich es totschade, wenn es keine Präsenzveranstaltungen mehr geben würde. Schließlich würde man dann eine Menge sozialer Kontakte missen: das gemeinsame Lachen über die Schusseligkeit des Professors, das gemeinsame Lernen und Leiden…etc.etc. Ich glaube unsere Softskills würden so langsam verkümmern UND unsere Augen würden immer eckiger werden vom „Bildschirmgestarre“.

Wenn meine eigenen Studienleistungen nur noch anhand meiner Blogbeiträge wahrgenommen werden würden, würde auf jedenfall meine „Präsenzpersönlichkeit“ (Wortneuschöpfung ;-)) in dieser Hinsicht keine Rolle mehr spielen. Außerdem wäre es auch gar nicht nachvollziehbar, ob ich die Artikel selbst verfasst habe oder ein Ghostwriter.

Oh nein, all das sollte nicht passieren. Online lernen sollte eine Ergänzung zu universitären Veranstaltungen bleiben. Ich denke das Verhältnis 20 zu 80 wäre optimal. (…kann mir aber vorstellen, dass es in den nächsten Jahren immer mehr Richtung Onlinelernen verrutscht…)!

Und ich werde diesen Artikel nicht mit Twitter verknüpfen. Für mich selbst habe ich bereits gelernt, dass es zum persönlichen Wissensmanagement auch gehört zwischen für sich selbst geeigneten und nicht-geeigneten Tools zu differenzieren. 😉

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Themenblock II: „Tools zum Sooc13“ und „Wenn ich das noch hätte…“

Also mir fehlen keine weiteren Tools für den Kurs. Wir haben den offiziellen Sooc-Blog als allgemeine Basis des Kurses, hinzu kommen unsere einzelnen Blogs, Twitter und die Facebookgruppe als Austauschplattform. Wir nutzen DFNVideoConference für die Livesessions und Etherpads zum Zusammentragen von Informationen: Was wollen wir mehr? 😉

Wissen Sie noch? Das hübsche Bild aus dem Kindergarten, ein toller Aufsatz aus der Schule, ein genialer Gedanke während einer mündlichen Prüfung oder der super Hinweis während eines Vortrags, aber auch das Strickmuster von (Ur-)Oma, das man nicht mehr kennt, oder das Lieblingsgedicht aus dem Poesiealbum…
Viele Dinge, die wir zum Lernen benötigen oder dabei erstellt haben, finden wir heute nicht wieder oder sie verstauben in den Archiven von Schulen und Universitäten. Was hätten Sie heute gern noch? Welche(s) Werkzeug(e) würden Sie heute nutzen, um diese kleinen Lebens- oder Lernprodukte zu dokumentieren und somit zu bewahren?“

Oh ja, das geht mir oft genauso. Generell will ich diese Dinge dann aber auch in der Hand haben, dass heißt ich vervielfältige mir Bilder ganz klassisch und mache mir Notizen mit Stift und Papier…In der digitalen Welt würde ich dafür jetzt wohl Evernote nutzen – Ich wusste doch, dass ich es noch nicht löschen sollte 😉

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Themenblock II: What’s my favourite Social Media tool?

ALTES:

Im Moment bin ich selbst von „DropBox“, dem Bildbearbeitungsprogramm „Picasa“ und dem Programm zur Literaturverwaltung „Citavi“ begeistert.

Die DropBox macht es so unwahrscheinlich einfach Inhalte mit anderen zu teilen, aber auch eigene Dokumente von verschiedenen Endgeräten abzurufen. Ich will sie also nicht mehr missen, obwohl mir auch Probleme bekannt sind: Zum einen ist es eine fragliche Sache, ob die Daten hier auch wirklich save sind – für stark vertrauliche Inhalte würde ich die DropBox nicht nutzen. Außerdem können meines Erachtens nicht mehrere User auf ein Dokument zugreifen und es bearbeiten, ohne dass es zu Konflikten kommt. Erst gestern hat meine Arbeitskollegin zwei Stunden an einem Dokument gearbeitet – dieses wurde jedoch in der gleichen Zeit von jemand anderem geöffnet, bearbeitet und gespeichert – Die Arbeit meiner Kollegin war „pfutsch“. Diesen Problemen sollte man sich bewusst sein!

Picasa ist ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm von Google. Es ist leicht zu bedienen, die Funktionen sind für den Normalgebrauch ausreichend – die Poster die ich jeden Tag in meiner Wohnung bewundern kann bestätigen mir die Qualität des Programms täglich 😉

Citavi erleichtert die Arbeit mit Literatur erheblich. Alle Angaben werden in ein Formular eingetragen, oder durch die Suche mit der ISBN sogar automatisch erstellt. Mann muss sich ein wenig einarbeiten, um auch alle Funktionen zeitsparend nutzen zu können, am Ende wird man jedoch belohnt: Das Literaturverzeichnis wird automatisch erstellt, ohne dass man selbst nochmal alle Regeln zum Erstellen eines solchen Verzeichnisses auskramen muss….Für Citavi gibt es jetzt sogar eine Version, bei der mehrere Leute gleichzeitig auf ein Dokument zurückgreifen können.

NEUES:

Beim Durchstöbern des Learners Garden, der Top 100 Tools und den Blogs der anderen Soocler fielen mir besonders die Tools „Evernote“ und „Prezi“ ins Auge – Also schaute ich mir diese in den letzten Tagen genauer an.

Evernote ist ein Tool mit dem man unkompliziert Texte, Bilder, Videos, Dateien und Informationen, welche man offline erstellt oder im Internet findet, speichern und sortieren kann. Man hat so ein digitales Notizbuch, welches man auch von allen mobilen Endgeräten abrufen kann. Genau hier liegt jedoch mein Problem, ich habe nur ein Endgerät: Meinen LapTop – Also ist diese wunderbare Funktion für mich schon einmal nicht relevant. Ich legte mir dennoch ein Notizbuch über Evernote an, merkte jedoch schnell, dass ich mir durch Lesezeichen und der To-Do-Liste auf meinem Desktop schon ein bewährtes System geschaffen habe, das ich nicht zwingend durch etwas „Moderneres“ ersetzen muss. Insgesamt finde ich das Tool jedoch sinnvoll und werde es auch erst einmal behalten.

Prezi ist ein Werkzeug zum Erstellen von Präsentationen und „I love it“! Die Layouts sind ansprechend, die Bedienung denkbar einfach und es ist mal was anderes als die gute alte PowerPoint-Präsentation. Vielleicht muss man aufpassen, dass man sich nicht auf zu vielen Ebenen der Präsentation „verheddert“ und es damit unübersichtlich wird. An sich aber eine klasse Sache und ich werde es für mein nächstes Referat sofort ausprobieren – da melde ich mich sogar freiwillig zur  Präsentationserstellung 😉

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Kommentar: Mein Prof bloggt….

Ehrlich gesagt war mir bisher gar nicht bewusst, dass ja auch meine Professoren Blogs schreiben könnten. Vielleicht liegt es daran, dass in den letzten fünf Jahren meines Studiums noch nie ein Professor oder Dozent auf einen persönlichen Blog hingewiesen hat. Ich habe also auch nie explizit danach gesucht. Ich denke, wenn mir ein Blog eines vertrauten Professors zufällig in den Blick fallen würde, würde ich ihn sicher auch anschauen oder wenigstens überfliegen. Ansonsten stößt man eventuell auf diese Blogs, wenn man nach spezifischen Themen oder Theorien sucht und man über die Suchmaschine auf einen Prof.-Blog verwiesen wird…

 

 

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Themenblock II: Werkzeuge für persönliches Lern- und Wissensmanagement

Aufgabe 1: Meine persönliche Wissensbilanz

Zum Einstieg in das Thema habe ich mir diese Seite angeschaut. Es hat mir sofort Spaß gemacht die Liste durchzugehen und zu sortieren welche Dienste ich nutze, welche ich kenne und von welchen ich noch nie gehört habe. Meine Bilanz: 25 von 100 Werkzeugen sind mir zumindest nicht fremd. Das ist ja schon mal was! Acht der zehn ersten Plätze nutze ich sogar aktuell und regelmäßig. Wenn ich mir in dem Bezug meine PLE noch einmal anschaue, fällt mir auf, dass mir in dieser 100ter- Liste jedoch noch einige Werkzeuge fehlen: Das Literaturverwaltungsprogramm Citavi zum Beispiel oder zusätzlich fällt mir da gerade noch SPSS und MaxQDA ein. Ist das nicht auch ein Werkzeug zum Wissensmanagement? Und ist nicht sogar meine To-Do-Liste, die ich mir auf den Desktop gelegt habe ein Tool?

Zusätzlich habe ich den Text „Potenziale und Schwächen durch eine persönliche Wissensbilanz erkennen“ von Gabriele Vollmar und Christian Keller überflogen. Um mir einen weiteren Überblick zu verschaffen griff ich auf die Zusammenfassung von Henry Schmids Blog zurück. Gehört doch auch zum Wissensmanagement, wenn man aus Zeitgründen auf kleine Tricks zurückgreift, oder? Natürlich muss man sich sicher sein, dass die Qualität stimmt ;-)! Mir gefällt diese vierstufige „Anleitung“ zur persönlichen Wissensbilanz sehr gut. Ich will mich daran orientieren, mir ist jedoch klar, dass ich sie wohl nicht erschöpfend darstellen kann – zu viele Dinge spielen mit hinein, die ich im Moment vielleicht gar nicht bewusst in Gedanken habe. Und zu detailliert möchte ich auch nicht werden: Ich möchte hier niemanden langweilen und ich hoffe die Stichpunkte sind grundsätzlich selbsterklärend.

Meine persönliche Wissensbilanz

Mein Fazit zur Anfertigung einer Wissensbilanz: Am wichtigsten ist dabei wohl das Nachdenken, der Prozess bis das Ergebnis entsteht. Mir sind jetzt die Rahmenbedingungen für meinen aktuellen Wissensbestand viel bewusster: So kann ich stolz sein auf das, was sich da bereits an Wissen angehäuft hat und gezielter daran arbeiten meine Vision, oder wenigstens die Zwischenziele zu erreichen….

Nach geschlagenen fünf Stunden Beschäftigung mit sooc13 ist es für heute Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen. Zuallererst bin ich froh diesen Kurs gewählt zu haben, da ich auf eine ganz neue Weise Informationen bekomme und das Gefühl habe eine ganz neue Art des Lernens zu erkunden. Manchmal bin ich jedoch auch erschlagen von all den Informationen, all den neuen Infos, Texten, Videos etc. die sich auf jeder relevanten Website oder den Blogs oft immer wieder, bis ins Endlose weiter verlinken. Ich weiß, es ist nicht die Anforderung des Kurses alles zu beachten und es ist auch eine Kompetenz für sich selbst zu entscheiden wo Schluss ist. Ich fühle mich dennoch hin und wieder überlastet, habe Angst nicht mehr mitzubekommen und lese oft so viele Beiträge, dass mir die Lust am kommentieren vergeht. Aber das ist für mich vielleicht einfach die Schattenseite des sonst sehr großen Lerneffektes. Für die nächste Zeit nehme ich mir vor neue, von anderen Teilnehmern vorgeschlagene Tools anzuschauen und auszuprobieren. Aber nicht mehr als zwei oder drei. Achso, mit twitter bin ich übrigens immer noch nicht warm geworden! 😉 Gute Nacht!

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